Bärbel Brüggmann vom SWR-Studio Koblenz war am 23.05.2018 zu Gast auf dem Freibadgelände und sprach  mit Detlev Cosler, Zacchary Gallant und Karsten Fehr über das Projekt.

Lesen Sie auch den Begleitartikel Stadt will Freibad zurück:

kinderfest 2018

Kindefest auf dem Freibadgelände

Am 17.06.2018 findet auf dem ehemaligen Freibadgelände ein Kinderfest statt. Veranstalter sind der Unkleler Verein ‚Gemeinsam für Vielfalt‘, der Unkeler ‚Kontaktkreis Flüchtlinge‘ und ‚Utamara‘ aus Linz.

Wir freuen uns sehr auf euren Besuch.

Die Integrationswerkstatt Unkel

 ist ein gemeinnütziges, ehrenamtliches Integrationsprojekt für Geflüchtete in der Verbandsgemeinde Unkel (Unkel, Erpel, Bruchhausen und Rheinbreitbach). Wir wollen Raum schaffen für soziale Dienste, Beratung und Austausch und Begegnungsmöglichkeiten für „Alte und Neue Nachbarn“.

Die Flüchtlinge sind an Planung, Erstellung und Management ebenso beteiligt, wie ihre deutschen Nachbarn. Dies fördert die Integration der jetzt hier lebenden Flüchtlinge. Sollte es erneut zu einer „Flüchtlingswelle“ kommen (z.B. weil die Türkei ihre westliche Grenze öffnet, und bis zu 2,7 Millionen neue Flüchtlinge in die EU lassen würde), so wären die dann integrierten Flüchtlinge Vorbilder und Integrationsbereiter für die neuen Flüchtlinge.

Das Projekt soll keinesfalls nur für Flüchtlinge sein – so finden sowohl Geflüchtete, wie auch Menschen mit kleinem Geldbeutel, z.B. in der Integrationswerkstatt Räumlichkeiten und Kow-how selber ihre Fahrräder zu reparieren oder gemeinschaftlich Gemüse und Obst anzubauen.

Das Projekt ist ein Beitrag zur Integration, zur Erhöhung der wirtschaftlichen Chancen Benachteiligter und zur Bekämpfung von Vorurteilen und Radikalismus – sowohl unter Flüchtlingen wie auch der deutschen Gesellschaft. Und das Projekt soll ein Zeichen religiösen Dialogs sein – schon im Kreis der Initiatoren arbeiten Menschen christlichen und jüdischen Glaubens, Muslime, Humanisten und Aleviten Hand in Hand zusammen und so steht auch ein interreligiöser Gebetsraums auf der Agenda.

  1. #RefugeesWelcome und ähnliche Bekundungen ohne konkretes Tun ist zu wenig
  2. Geflüchtete mit Almosen zu versorgen ist zu wenig
  3. Aktivität, die darauf abzielt, darzustellen, dass Deutsche die Geflüchteten unterstützen, ist nicht genug
  4. Aktivität, die darauf abzielt, sicherzustellen, dass Flüchtlinge die deutsche Kultur und deutsche Gesetze respektieren, ist nicht genug

Deshalb arbeiten wir an der INTEGRATIONSWERKSTATT.

Hier können Sie den Englischsprachige Business Plan herunterladen.

 

In dem Video sprechen Riad Alhamad, Detlev Cosler, Zacchary Galant und Karsten Fehr (Bürgermeister der Verbandsgemeinde Unkel).

In dem Video sprechen Riad Alhamad, Detlev Cosler, Zacchary Galant und Karsten Fehr (Bürgermeister der Verbandsgemeinde Unkel).