Die Integrationswerkstatt ist ein gemeinnütziges, ehrenamtliches Integrationsprojekt für Geflüchtete in der Verbandsgemeinde Unkel (Unkel, Erpel, Bruchhausen und Rheinbreitbach). Wir wollen Raum schaffen für soziale Dienste, Beratung und Austausch und Begegnungsmöglichkeiten für „Alte und Neue Nachbarn“.

Die Flüchtlinge sind an Planung, Erstellung und Management ebenso beteiligt, wie ihre deutschen Nachbarn. Dies fördert die Integration der jetzt hier lebenden Flüchtlinge. Sollte es erneut zu einer „Flüchtlingswelle“ kommen (z.B. weil die Türkei ihre westliche Grenze öffnet, und bis zu 2,7 Millionen neue Flüchtlinge in die EU lassen würde), so wären die dann integrierten Flüchtlinge Vorbilder und Integrationsbereiter für die neuen Flüchtlinge.

Das Projekt soll keinesfalls nur für Flüchtlinge sein – so finden sowohl Geflüchtete, wie auch Menschen mit kleinem Geldbeutel, z.B. in der Integrationswerkstatt Räumlichkeiten und Kow-how selber ihre Fahrräder zu reparieren oder gemeinschaftlich Gemüse und Obst anzubauen.

Das Projekt ist ein Beitrag zur Integration, zur Erhöhung der wirtschaftlichen Chancen Benachteiligter und zur Bekämpfung von Vorurteilen und Radikalismus – sowohl unter Flüchtlingen wie auch der deutschen Gesellschaft. Und das Projekt soll ein Zeichen religiösen Dialogs sein – schon im Kreis der Initiatoren arbeiten Menschen christlichen und jüdischen Glaubens, Muslime, Humanisten und Aleviten Hand in Hand zusammen und so steht auch ein interreligiöser Gebetsraums auf der Agenda.